Smombie

Veröffentlicht von Digital Detoxing Team am

Smombie

Smombie = Smartphone + Zombie

Lesedauer 3 Minuten

Mittlerweile ist die Wortschöpfung „Smombie“ bei vielen Menschen bekannt. Die Kombination der Wörter „Smartphone“ und „Zombie“ hat unsere digitale Generation geprägt. Ein Smombie benutzt ständig sein Handy und nimmt häufig seine Umwelt nicht wahr. . Die einfache selbstständige Überprüfung, kann manchmal demotivierend sein. Ein Artikel von WELT online (weiterführender Link) hat diesbezüglich ein passendes Beispiel bei Konzerten aufgeführt. Viele Menschen gehen gerne zu Konzerten, doch stören die Smartphones mit deren leuchtenden Bildschirmen fast jeden Konzertbesucher. Dieses Beispiel findet häufig Zustimmung und Ablehnung zu gleich. Besucher wollen auf der einen Seite das Konzert genießen, auf der anderen Seite sind Fotos und Videos auf Social Media Kanäle der optimale Blickfang für andere. In diesem Widerspruch finden sich viele Menschen wieder. Ein klassischer Zwiespalt unserer digitalen Generation. Wir wollen immer mehr und verpassen dadurch unser eigenes Leben. Diesen Trend haben auch schon einige Musiker wahrgenommen und wollen einen Gegentrend schaffen. So zum Beispiel der US-Rapper Macklemore, der seine Fans immer häufiger bittet, die Handys beiseite zu legen und die Show zu genießen.

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Als zweites Beispiel haben wir die U-Bahn/Zug genommen. Ist man in eines dieser Transportmittel, so können wir andere Menschen beim Nachrichten schreiben, Videos schauen, Videogames spielen oder beim Instagram scrollen beobachten.  Verständlicherweise ist diese Art von Unterhaltung besser als der öde Ausblick von der Bahn, doch schotten wir uns so immer mehr von der Umwelt ab. Die Wahrnehmung für unsere unmittelbare Umwelt nimmt ab und dadurch auch die sozialen Kontakte. Der heutige Kommunikationsaustausch findet vermehrt in digitalen Chats, Rooms, Messangers etc. statt. An sich werden Menschen immer zuvorkommender und hilfsbereiter, fehlt jedoch die Wahrnehmung der Umwelt, so ist diese Eigenschaft nutzlos.

Schauen wir uns noch ein drittes Beispiel an und zwar aus unserem Sportverhalten. Vor tausenden Jahren war Sport noch zum Überleben notwendig und heutzutage ist es fast schon symbolträchtig. Vom Jäger zum Foto-Poser und somit vom Überleben zum Angeben. Die digitale Welt unterhält uns während der Sporteinheiten mit Musik, Podcasts und Nachrichten. Durch Instagram und YouTube werden vermehrt auch Sportanleitungen gegeben und dadurch erspart man sich den Weg zum Fitnessstudio. Dieser Effekt wurde durch Corona bestärkt, ist aber ein positives Beispiel der Digitalisierung. Insgesamt ist die Anzahl der Fitnessstudios, ebenso wie die Anzahl der geteilten Fotos auf Social Media, gestiegen. Auffällig ist, dass mit dem digitalen Wachstum auch das Schönheitsbewusstsein und das ständige Vergleichen im Internet gestiegen ist. Nach dem Sport erstmal ein Foto hochladen, damit auch die Freunde sehen, dass ich sportlich aktiv bin. Eine andere Form der Bestätigung ist dadurch entstanden und wir alle sind ein Teil davon.

smombie

Nun, wir die Smombie Generation werden diesen Trend so lange weiterführen, bis das coole auch wieder uncool wird. Wer weiß, vielleicht wird es bald cool eine tägliche digitale Auszeit zu nehmen.

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